VITA

AUSBILDUNG UND STUDIUM

Selina Miriam Schröer, geboren in der Südwestpfalz, wuchs in einer Familie auf, in der Musik schon immer eine große Rolle spielte. Ihre Eltern, beide Chorleiter, sind der Grund, weshalb sie bereits als Kleinkind mit Musik und speziell auch mit dem Chorgesang in Berührung kam.
Nach ihrem Abitur studierte sie zunächst Schulmusik und Germanistik auf Lehramt, doch der Wunsch sich komplett der Musik zu widmen, wuchs immer weiter, weshalb sie sich 2014 für ein Gesangspädagogik- und später auch Sologesangsstudium an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken entschied.
Ihr Studium schloss sie als Master of Music im künstlerischen Profil (Sologesang/Musiktheater) und als Bachelor of Music im Studiengang künstlerisch-pädagogisches Profil mit Hauptfach Gesang ab.

Meisterkurse sowie Weiterbildungen und Workshops besuchte sie unter anderem bei Christiane Iven (Meisterkurs Gesang), Friedemann Röhlig (Meisterkurs Gesang), Sascha Wienhausen (Meisterkurs Gesang „Non-classical Styles“; Estill Voice; CVT), Erik Sohn (Popchorleitung), Patrick Bach und Stefan Rheidt (CVT), Judith Janzen (Musical), Carmen Jakobi (Schauspiel), Lukas Teske (Beatbox), Inga Mareile Rheuter (JEKISS KiTa und Grundschule).

KLASSIK UND POP

Schon vor ihrem Studium schlugen zwei Herzen in Selina Schröers Brust – der klassische Gesang und die populären Gesangsstile. Sie sang von klein auf in einem Rock-Pop-Chor und war als Teenager mehrere Jahre Leadsängerin einer Rockband und einer Akustik-Pop-Coverband. Auch im Rahmen ihres eigentlich klassischen Studiengangs studierte sie mehrere Semester Wahlfach Jazzgesang. Während des Studiums wirkte sie neben Konzerten der Gesangsklasse Prof. Ponten-Stöbel und der Liedklasse Prof. Matthias Wierig auch in diversen Projekten der Alten Musik sowie verschiedenen Opernproduktionen mit.
Ihre erste Opernerfahrung sammelte sie als Priesterin in Glucks „Iphigenie en Tauride“. In der Spielzeit 2017/2018 des Saarländischen Staatstheaters sang Schröer in der Kooperation mit dem Opernstudio „Junge Stimmen Saar“ als Prinzessin Elmira die weibliche Hauptrolle der Barockoper „Croesus“ von Reinhard Keiser (Musikalische Leitung: Lutz Gillmann, Inszenierung: Barbara Schöne).
Im darauffolgenden Jahr sang sie ebenfalls in Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater in der Familienoper „Coraline“ von Marc-Anthony Turnage die Partie der Miss Spink (Musikalische Leitung: Christian Schüller, Inszenierung: Renate Liedtke).

PÄDAGOGIK UND CHORLEITUNG

Schröers große Leidenschaft ist die Pädagogik. Bereits vor ihrem Studium schloss sie eine Chorleiterausbildung über den Chorverband der Pfalz ab. Mittlerweile ist sie seit 10 Jahren als Chorleiterin tätig und leitet aktuell neben zwei gemischten Chören auch zwei Männerchöre, zwei Kinderchöre und einen Jugendchor.
Sie begeistert sich vor allem für die große Vielfalt, die der gesangpädagogische Bereich bietet: Dazu gehört zum einen die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der sie sich beispielsweise auch konkret in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „KINDERSTIMME UND POPMUSIK. Risiken und Chancen sowie Entwurf eines Leitfadens für die chorische Arbeit mit Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren“ widmete. Zum anderen interessiert sie sich gleichermaßen auch für die gesangspädagogische Arbeit mit Erwachsenen und Senioren.

Schröer ist ordentliches Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen und
bildet sich aktuell im BDG-Lehrgang „Pädagogik des populären Gesangs“ weiter.